Grünland aufforsten

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  • #137366
    Miklas Holzapfel Teilnehmer

    Liebe Foristen,

     

    ich als nicht Landwirt, hoffe bei euch meinen Wissensstand in der Landwirtschaft ein wenig verbessert zu können und habe die Hoffnung das Ihr mich über meine Idee ein wenig aufklären könnt. ( Wie eure Meinung zur Umsetzbarkeit / Sinnhaftigkeit meines Vorhabens ist )

    Ich versuche mein Problem / Vorhaben ein wenig zu erklären. Ich habe im Rahmen einer Erbschaft eine Landwirtschaftliche Fläche von 2200 m² Fläche erworben. Es handelt sich um Grünland auf dem lediglich eine verfallene Hütte steht, in der ein Landwirt lediglich ein paar alte Pflüge etc stehen hat.  Die Fläche ist ringsherum mit ein Paar Bäumen und Büschen bepflanzt. An zwei Seiten befindet sich ein Bach.

    Meine Bemühungen die Fläche für ein geringes Entgelt zu verpachten schlug fehl. Für Heu ist sie dem meisten zu klein. Aufgrund einer Umgehungsstraße in 12 m Entfernung möchte auch niemand seine Pferde auf dieser Wiese halten.

     

    Nun kam ich auf folgende Idee. Ich würde die Wiese gerne mit ein Paar Walnussbäumen bepflanzen ( ca. 15 Stück ) ich bin ein echter Walnuss Liebhaber und würde die Walnüsse gerne sammeln, trocknen und dann in eine Öl-Mühle in der nähe zu Walnussöl verarbeitet. Und das auch nicht für den Profit sondern um Freunde und Familie damit eine Freude zu machen.

    Meine Angst ist ob dieses rechtlich durchsetzbar ist, es ist danach ja keine Streuobstwiese sondern schon eine Art Monokultur. Ob die Bauern ringsherum eine Problem damit haben wüsste ich noch nicht, wobei die Wiese aktuell ringsherum ja sowieso bepflanzt ist. Ich würde die Landwirte die direkt angrenzen natürlich anfragen. Aber müsste ich das überhaupt?

     

    Was haltet ihr von diesem Plan ? Völliger schmarn oder kann man mit genug Zeit und Lust machen?

    ( Ich arbeite seit mittlerweile 5 Jahren in einer Forstgenossenschaft mit ( Bäumepflanzen, Holzaufmetern und Freischneiden vor Anpflanzungen und die Arbeit an der frischen Luft machen mir einfach Spaß. )

     

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Sind solche Fragestellungen von Laien nicht gewünscht, bitte ich um Löschung!

    Vielen Dank!

     

    ( ich komme aus Niedersachsen ( Vor harz )

    #137367
    Jens Reinhardt Teilnehmer

    Hallo Miklas,

    Die Idee ist sinnvoll. Mache es.

    Mich stört nur, daß für dich 15 Bäume eine Monokultur darstellen.

    Früher war Monokultur im Amerika, wenn jahrhundertelang Zuckerrohr, Baumwolle oder Tabak angebaut wurden.
    Vor einigen Jahren haben die Vertreter der Spendenindustrie (BUND, Greenpeace, etc. und denen nahestehenden Parteien) angefangen, jegliche Reinkultur einer Art fälschlicherweise als Monokultur zu bezeichnen. Wenn man dieser Argumentation folgt und die Felder verkleinert, beliebe es ja Mono. Ja selbst die Einzelpflanze, und somit jede Pflanze wäre damit eine Monokultur.
    Deine Wiese aber nicht. Es wäre eine Streuobstwiese ( bei uns würde das BAUMGARTEN heißen). Denn es stehen neben den Nußbäumen noch unzählige Gräser, Kräuter, Moose … und ist auch Lebensraum für eine vielfältige Tierwelt. Also Nie und Nimmer eine Monokultur.

    Viel Erfolg beim Bäume pflanzen und eine reiche Ernte wünscht der Jens

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr von Jens Reinhardt.
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