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Thema
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Hallo Kenner dieses Themas 🙂
Folgender Fall steht derzeit im Raum: Ich habe mitgeteilt bekommen, dass ich mit einem Vermächtnis bedacht wurde, es geht um ca.12ha Ackerland/Grünland/Obstbaumfelder die mit zwei weiteren Neffen geteilt werden sollen.
Der Erblasser, mein Onkel, hatte die letzten 40 Jahre keine aktive Landwirtschaft betrieben, der Hof wurde damals von meinem Opa an den Onkel übergeben, der ihn aber nur bewohnte, die Flächen wurden alle verpachtet bis auf ein Grundstück ca.1 ha extra. Vor 15 Jahren wurde der Hof verkauft, er selbst baute sich ein Haus auf der 1ha Fläche und behielt die 12ha weiterhin als Pachteinnahmen.
Nun verstarb dieser und ein Sohn eines Neffen wurde Alleinerbe von Haus und 1ha Grundfläche. Die restlichen 12ha sind verpachtet von denen nun 1/3 mir vermacht werden soll.
Meine Frage an Euch/Sie die evtl. schon einmal so etwas hatten:
Meine Überlegung: Zum einen weiß ich nicht wie er bisher beim Finanzamt gesehen wurde (weg. der verpachteten Flächen noch immer wie ein Landwirt gesehen oder wurde das dann als Privatvermögen gesehen, als der alte Hof verkauft wurde).
Wie ist sowas in der Praxis üblich? Meine Befürchtung: Wie wird beim vererben – auch an Nichtlandwirte wie mich – Ackerland vom Finanzamt bewertet. Ich überlege, ob man so ein Vermächtnis überhaupt annehmen sollte, wenn am Ende die Erbschaftssteuer aufgrund der Bewertung von für mich dann ca. 3 ha so hoch ausfallen könnte und ich mit wenig Pacht (Pachtverträge habe ich leider keine, der Alleinerbe hat keine ausgehändigt ) auf zig Jahre nur an der Erbschaftssteuer zahle, das Land aber auch nicht verkaufen kann, weil verpachtet auf viele Jahre oder es keiner kaufen will. Die 3ha sind auch in mehreren Teilstücken – also von ca.1500m2 bis max. 26000m2 und teils weiter vom Dorf entfernt.
Ich hab nur insgesamt noch 4 Monate Zeit mir zu überlegen ob ich das Vermächtnis will oder nicht, die Erbschaftsteuer wird aber erst 6 Monate nach Todesfall also danach bewertet und berechnet.
Was also tun, wenn ich keinerlei Kenntnisse über Verpächter bzw. Pachtverträge, oder Art der Versteuerung, oder Flächenbewertung Richtwerte, oder oder oder habe. Ich weiß nur dass mir 20000 Freibetrag zusteht, aber nicht was an Kosten lauert.
Weiß jemand Rat?
Vielen Dank an Alle schon mal vorab!
VG
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