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  • #149779
    Alexander Hübl Teilnehmer

    Unsere globalen Probleme , ich glaub sie sind aufzuhalten , oder ist es nicht so?
    Das hab ich einen Bauern geschickt , hab ich was falsch geschrieben ? Das Klima ändert sich die Bäume drohen zu sterben , Tierarten gehen verloren , Phosphor fehlt im Boden , der Regenwald wird abgeholzt , Bienen sterben Könnt ihr da was machen , wie hoch sind eigendtlich die Erträge an Holz pro ha pro Jahr und wie viel kg Pilze kann man durch zusätzlichen Wald aus dem Holz machen , ist es vielleicht ertrag-reicher als Kühe und Wiese , Pilze haben auch sehr gutes Protein , naja dann fehlt uns vielleicht das Kalzium , aber Bäume sind besser für den Regen , das könnten wir gebrauchen , wenn viele Stellen in ganz Europa Wald werden, hatten wir vielleicht weniger CO2 und mehr Regen , von Bäumen verdunstet Wasser und Regent wieder ab , also besser für den regen Agroforst statt normalen anbau könnte auch dazu führen dass wir kein Tropenholz mehr kaufen , wir bräuchten vielleicht auch Gesetze , dass nichts was Urwäldern… Schadet in Europa gehandelt werden darf

    meine nicht , dass man Holz für Pilze einfach abholzen soll , sondern neue Wälder evtl für die Pilzzucht pflanzen soll und stattdessen weniger Viehzucht und wiesen

    Selbst ein hektar Hanf , welches nicht Grad ertragreich ist , könnte mit einer Tonne Samen 3 Menschen mit genug Kalorien und Eiweiß ein Jahr ernähren 1 qkm kann somit 300 ernähren 10 qkm Mal 10 qkm 30000 Menschen ernähren , 100 qkm Mal 100 qkm 3000 000 und 200 qkm Mal 1000 qkm 60 Millionen , da muss mir niemand mehr erzählen , dass Deutschland sich nicht selbst versorgen kann , glaub 70 Prozent der deutschen fläch sind Ackerland , wir bräuchten nur 30 Prozent , ich hab jetzt sogar ein Beispiel mit einer nicht ertragreichen Pflanze genommen und nicht die Stängel und Wurzel als Tierfutter mit eingerechnet

    Warum ist es so , dass wenn Menschen unbedingt so viel Fleisch essen wollen , es bekommen , wenn das das Problem ist , ihnen passiert gar nichts , wenn Fleisch teurer ist und sie stadtdessen pflanzliches bekommen , verhungern wird keiner , bischen Fleisch ist nicht schlecht , dazu hat man ja Weitenstängel oder so , so seh ich das

    Da müssten wir nichts aus dem Ausland holen

    Wir könnten glaub sogar die meisten Flächen Deutschlands wieder zu Urwald wachsen lassen , ist besser fürs Klima , sonst bemerken wir den Klimawandel vielleicht schon auf negative Art in 10 Jahren , das denk ich

    wo liegt das Problem , wird das essen zu teuer , dass Leute die arm sind es sich nicht leisten können ? Wenn das nicht das Problem ist , was ist euch lieber , auch euch reichen , Reichtum an Natur und bischen weniger Geld , oder nur Geld?

    #149856
    ROYER Jean Teilnehmer

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    #149867
    Richard Wanker Teilnehmer

    Der Wald wächst. In Tirol um ca 800 Hektar pro Jahr, Deutschland ist keine Ausnahme:

    http://www.fnr.de/nachwachsende-rohstoffe/hintergrund-wald-in-deutschland

    Klar ist das gut, und spricht auch nichts dagegen noch mehr Wald zu bekommen.

     

    Ob natürlich im Wald wachsende Pilze zur Nahrungsgrundlage werden bezweifle ich:

    1. anders als zb Chinesen haben wir Pilz noch nicht so oft am Speiseplan, dies liese sich ändern, aber:

    2. Pilze werden bei uns gewerblich in Hallen per “vertical farming” angepflanzt, nicht natürlich im Wald geerntet. Das kann gut sein, man muss sich aber des hohen Aufwands im klaren sein.

     

    1+2 kondensiert für mich in der Marke “Hermann” von Neuburger. Diese wurde eingestampft, leider:

    http://www.hermann.bio

    Hier ein Einblick wie Pilzzucht am Beispiel von Kräuterseitlingen aussieht, dort wächst kein Baum mehr, nie mehr, da ist alles Beton:

    http://www.food-stories.at/besuch-bei-hermann/

    Ich möchte nicht behaupten es wäre unmöglich Pilze im Wald zu züchten und zu ernten. Tausende Pilzsucher beweisen jedes Jahr das Gegenteil. In industriellem Ausmaß wird aber die Pilzzucht in eine kontrollierte Umgebung verlagert, und diese Umgebung besteht aus Beton.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate von RichardJoerk.
    #149870
    Richard Wanker Teilnehmer

    Alexander schreibt “glaub 70 Prozent der deutschen fläch sind Ackerland , wir bräuchten nur 30 Prozent”

    ca 50% der Fläche Deutschlands werden landwirtschaftlich genutzt (davon sind ca 70% Acker, dh ca 35% der Fläche Deutschlands), deine Schätzung ist also deutlich daneben, bzw ist dein Zielwert fast erreicht:

    http://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/struktur-der-flaechennutzung#zunahme-der-waldflache

    Wir essen zu viel Fleisch, da hast du sicher recht. Auch geben wir den Wiederkäuern zu viel Futter, welches andere Tiere (Schwein, Geflügel) oder der Mensch viel besser verwerten kann. Wiederkäuer sollten wieder zurück gezüchtet werden, um hauptsächlich mit Grünland auszukommen. Die Rinderrassen dafür gibt es schon. In Deutschland ist aber die Fläche begrenzt, darum versucht man pro Kuhplatz möglichst viel Milch oder Fleisch zu erzeugen. Das ist nicht sinnvoll. Aktuelle Kraftfutterpreise für Rinder bewirken ein breiteres Umdenken in der Landwirtschaft, als wir jemals hatten. Dies ist meine ich als Chance zu sehen.

     

     

    Zurück zum Wald: wie oben schon erwähnt wird dieser jedes Jahr größer. Der Stressfaktor “saurer Regen” wurde vor Jahrzehnten durch eine gemeinsame Kraftanstrengung der Gesellschaft bewältigt. Man hat Filteranlagen der Industrie verpasst, oder den Benzin entschwefelt. Check-geschafft- das ist etwas Gutes!

    Leider gibts noch weitere Stressfaktoren für den Wald, wie die “Überdüngung” mit Stickstoffoxiden aus der Verbrennung von Treibstoffen – und wir verbrennen viel Treibstoff wie wir alle wissen. Diese Stickstoffoxide stören den Wald erheblich im Kreislauf von jungem wachsenden Baum bis alten absterbenden Baum. Urwälder bei der derzeitigen Luftverschmutzung sind einfach nicht möglich. Hinzu kommt Stress für den Wald durch die Klimaerwärmung. Manche meinen diese passiert erst so langsam, wird erst noch stärker. Das Gegenteil ist der Fall, wir haben in den Alpen teilweise schon über 2°C höhere Jahresdurschnittstemperaturen im Vergleich zu 1970, das setzt dem Wald gehörig zu (trotzdem wird der Wald wie erwähnt größer).

     

    Kommen wir zu einem weiteren “Stressfaktor” für unsere Umwelt: Bodenversiegelung.

    http://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/boden/bodenversiegelung#bodenversiegelung-in-deutschland

    “in den 28 Jahren von 1992 bis 2020 die Bodenversiegelung um insgesamt 4.751 km² zugenommen. Das sind im Durchschnitt 170 km² pro Jahr.”

    Die Rechnung mit Fußballfeldern zum Vergleichen erscheint mir lächerlich. Nehmen wir etwas handfestes und im Vergleich relevantes: den Nationalpark Bayerischer Wald:

    http://www.nationalpark-bayerischer-wald.bayern.de/ueber_uns/steckbrief/

    Dieser Nationalpark hat 240 km2. Wir kleistern in Deutschland also in 2 Jahren mehr als diesen Nationalpark zu! Wo liegt also das Problem Alexander, nun da du einige Fakten kennst? Am fehlenden Urwald oder vielleicht doch eher daran, dass wir der grünen Umwelt von vielen Seiten sehr stark zusetzten.

     

    Fazit: man schimpft gerne auf die Landwirtschaft, die Bauern möchte doch alle nur Geld verdienen. Derweil sind wir alle Beteiligte in einem umfassenden Thema. Viel wurde geschafft (zb saurer Regen, Waldzuwachs), große Herausforderungen stehen an wie zb die Bodenversiegelung zu bremsen, bestenfalls sogar eines Tages umzukehren oder den Fleischkonsum wieder auf ein gesundes Maß zu bekommen. Und jetzt haben wir über Themen wie die Lebensmittelvernichtung gar nicht geredet, zb das Wien am Tag so viel Brot weg wirft, wie in Graz am Tag gegessen wird!

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