ForstKupferstecher, Waldgärtner und Co

Kupferstecher, Waldgärtner und Co

Der Kleine Waldgärtner ist hauptsächlich an Kiefer, selten auch an Fichte oder Lärche anzutreffen.
Quelle: Tomasz Klejdysz/shutterstock

In den letzten Jahren ist „der Borkenkäfer“ in aller Munde. Vielen ist dabei allerdings nicht bewusst, dass es weltweit über 6.000 Borkenkäferarten gibt und nicht nur den allseits bekannten Buchdrucker. Borkenkäfer werden zudem vor allem als Schädlinge wahrgenommen, die bei Massenvermehrungen Waldleistungen wie Holzproduktion, Schutz vor Naturgefahren oder Erholung massiv beeinträchtigen. Dabei erfüllen die Käfer wichtige Funktionen im Ökosystem. Die meisten Borkenkäferarten entwickeln sich in Ästen, Zweigen oder Stämmen, unter der Rinde, im Holz von toten, geschwächten, absterbenden oder umgestürzten Nadel- und Laubbäumen. Die Käferfraßgänge machen das Holz für den Abbau durch Pilze und Mikroorganismen zugänglich und das Recycling von Rinde und Holz kann beginnen. Borkenkäfer sind somit auch ein Glied im Nährstoffkreislauf des Waldes und Teil der Wald-Nahrungsketten, z. B. als Nahrung von anderen Käfern oder Spechten. Borkenkäferpopulationen werden durch räuberische und parasitische Insekten, Pilze, Milben, Bakterien, Fadenwürmer oder Spechte reguliert. Nur bei besonderen Ereignissen wie Windbruch oder lang anhaltender Trockenheit sind die Bedingungen für die Käfer so optimal, dass die natürlichen Feinde Massenvermehrungen dieser Käferarten nicht mehr verhindern können.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Rindenbrüter: 8 Käferarten im Porträt
  • Holzbrüter
  • Mehr Bilder
  • u.v.m.

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