ForstMehr und öfters Holz nutzen?

Mehr und öfters Holz nutzen?

Von Bernhard HENNING, LANDWIRT Redakteur

Neben der Wildschadensproblematik war es das zentrale Thema der Forstpolitik in den letzten Jahren: die Holzmobilisierung. Seit Jahrzehnten wird in privaten Wäldern weniger Holz genutzt als zuwächst. Während die großen Forstbetriebe und die staatlichen Grundbesitzer wie die Österreichischen Bundesforste oder die bayerischen Staatsforste annähernd den gesamten Zuwachs nutzen, bleibt im Kleinwald (Waldbesitz unter 200 ha) etwa ein Drittel des Zuwachses ungenutzt. In Zeiten eines gesteigerten Holzbedarfs wäre es aber wichtig, dass annähernd der gesamte Zuwachs genutzt wird. Vor allem die holzverarbeitende Industrie hat Interesse daran, dass ausreichend viel Holz zur Verfügung steht. Derzeit wirbt der finnische Holzkonzern Stora Enso darum, die Waldbewirtschaftung von Kleinwaldbesitzern als Service zu übernehmen.

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