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Nur mit Abo: Russlandembargo kennt nur Verlierer
Mehr als ein Jahr ist es her, seitdem Russland keine Lebensmittel mehr aus der EU bezieht. Nun wurde das Embargo verlängert. Die Angebotslücken, besonders bei Milchprodukten, werden immer größer.
Von Dietmar STUTZER
Der russische Lebensmittelmarkt ist ein Inflationsmarkt. Der Preisindex für Lebensmittel ist vom Jahr 2000 (= 100) bis 2013 auf 329 und inzwischen noch höher gestiegen. Der Index der eigenen Lebensmittelproduktion ist dagegen in der gleichen Zeit von 100 auf 94 gesunken. Die Angebotslücken werden immer größer. Am meisten in der Milchwirtschaft, weil die eigene Milchproduktion nicht in Gang kommt und die große Schwachstelle der russischen Lebensmittelwirtschaft bleibt.
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