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Nur mit Abo: Alternative zur mineralischen Unterfußdüngung?
Versuche mit mineralischer Unterfußdüngung brachten beim Maisanbau insbesondere bei ungünstiger Witterung nach der Aussaat Mehrerträge. Doch haben viehhaltende Betriebe oft keinen Spielraum mehr Mineraldünger zuzukaufen. Ist hier die Injektion von Gülle die richtige Lösung?
Von Hans-Werner OLFS, Carl-Philipp FEDEROLF, Matthias WESTERSCHULTE und Dieter TRAUTZ
Mais hat insbesondere in der Jugendentwicklung ein schlechtes Phosphor-Aneignungsvermögen. Daher setzen viele Praktiker auf die Unterfußdüngung mit mineralischen NP-Düngern. Das Ziel ist es auch bei ungünstigen Witterungsund Bodenbedingungen ein zügiges Wachstum der jungen Maispflanzen sicherzustellen. Für viele Betriebe mit hohem Anfall an Wirtschaftsdüngern ist ein Düngerzukauf aufgrund der positiven Hoftorbilanzen für Stickstoff und Phosphor jedoch nicht möglich bzw. sinnvoll. In der Praxis geben die Landwirte Gülle und Gärreste im Frühjahr vor der Maisaussaat. Wir haben uns daher die Frage gestellt, ob die Injektion von Wirtschaftsdünger nicht sinnvoller wäre.
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