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Den Preis der Erdäpfel selbst bestimmen

Von Karin Ch. TAFERNER, LANDWIRT Redakteurin

Ein Auto biegt am Hof ein. Monika Ochsenhofer schiebt den Vorhang in der Küche zur Seite. Ein älterer Herr mit Hut geht Richtung Garage. Das Tor ist offen. Drin steht eine Palette mit gelben Kartoffelsäcken. Am Boden lehnen kleine Säcke und ein Kartonschild mit der Aufschrift „Speckig“. Die Kartoffelbäuerin begrüßt den Kunden und sie tauschen ein paar Dorfneuigkeiten aus. „Einen Sack Speckige. Den großen da und 15 Kilo Mehlige bitte“, wünscht der Kunde. Thomas Ochsenhofer lädt den 25-Kilo-Sack in den Kofferraum des Kleinwagens. Geldscheine wechseln den Besitzer und Thomas trägt die verkaufte Menge in die Liste ein, die gleich über dem Lichtschalter hängt. Zwei Sorten baut der Landwirt an: Melody als mehlige Sorte für Püree und Kartoffelteig sowie festkochende Ditta für Salate und Bratkartoffeln. In Abstimmung mit der Erzeugergemeinschaft macht er auch Sortenversuche.