PferdeWie geht’s dem Pferd im Offenstall?

Wie geht’s dem Pferd im Offenstall?

Von Ursula FREISLER, Elisabeth QUENDLER, Thomas BAUER und Christoph WINCKLER

Pferde in Offenställen können sich bewegen, haben uneingeschränkten Kontakt zu Artgenossen und ständigen Zugang zum Auslauf. Gegenüber der Einzelboxenhaltung ergeben sich für Pferde viele Vorteile. Sie leben im Herdenverband mit stabiler Rangordnung und leiden weniger an Störungen des Verdauungstraktes, des Bewegungsapparates und der Atemwege. Auch das Auftreten häufiger Stereotypien, wie Weben, Koppen und Boxenlaufen ist in Gruppenhaltungsformen seltener als bei Einzelhaltung zu beobachten (siehe LANDWIRT 21/2015). Für den Halter bedeutet Offenstallhaltung jedoch neue Herausforderungen. Während in der Box das Futter jedem Pferd extra zugeteilt wird, können Pferde in Gruppenhaltung gemeinsam aus einer Raufe fressen. Diese Arbeitserleichterung bringt in puncto Tierbeobachtung auch Nachteile. Pferde, die weniger fressen, weil sie ein gesundheitliches Problem haben, fallen in Gruppenhaltung häufig weniger rasch auf.

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