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Rubrik Forst

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Nur mit Abo: EU-Waldstrategie in der Kritik

Seit Juli liegt die EU - Waldstrategie 2030 vor. Um ihre Klimaziele zu erreichen, will die EU in Sachen Wald künftig stärker mitmischen. Diese Pläne treffen auf Widerstand, insbesondere in waldreichen Mitgliedsstaaten.

Quelle: Jäger

Reinhild Jäger 3 Min. Lesezeit

Anfang Juli 2021 präsentierte die EU-Kommission ihre Waldstrategie 2030. Sie ist Teil des Europäischen Green Deals und löst die EU-Waldstrategie 2014–2020 ab. Die EU-Kommission will mit ihrer Strategie vor allem die Klimaschutzleistungen der Wälder ihrer Mitgliedstaaten erhöhen und die Biodiversität stärker fördern. In vielen EU-Mitgliedstaaten ist sie sowohl auf forstpolitischer Ebene als auch unter Waldbesitzern umstritten. Das Ziel, die europäischen Wälder klimafit zu machen und die Potenziale des Waldes im Kampf gegen die Klimaveränderung zu nutzen, wird zwar grundsätzlich begrüßt. Eine forstpolitische Zentralisierung und die Fokussierung auf Klimaschutz und Biodiversität, wie sie durch die EU-Waldstrategie angestrebt werden, wird jedoch abgelehnt. Bundesministerin Elisabeth Köstinger betont: „Österreich bekennt sich zur Umsetzung des Green Deals. Es ist klar, dass der Wald hier einen wichtigen Beitrag leistet. Ich kann allerdings nicht zulassen, dass der Forst nur mehr als Senke für Kohlenstoff gesehen wird. Das erfolgreiche Prinzip der Nachhaltigen Waldbewirtschaftung umfasst eindeutig mehr.“ Nachhaltigkeit bedeutet vereinfacht gesagt, dass nicht mehr Holz entnommen werden soll als nachwächst. Das scheint zu gelingen, denn die Wälder Europas sind in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen. Sowohl betreffend Waldfläche (seit 1990 um 14 Mio. ha), als auch im Hinblick auf den Holzvorrat (seit 1990 um 8,3 Mrd. Vorratsfestmeter). Aber: „Nachhaltige Forstwirtschaft muss die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte des Waldes gleichermaßen berücksichtigen und auch lokale Bedürfnisse respektieren“, weiß Bauernbund- Präsident Georg Strasser.

Was der Artikel noch bereithält

  • Wie die EU in der Forstpolitik mitmischt
  • Wald nützen, nicht nur schützen
  • u.v.m.

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Kontakt zum Autor

Reinhild Jäger

LANDWIRT Redaktion

Bewirtschaftet einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb in der Obersteiermark mit dem Schwerpunkt Forstwirtschaft. Die Landwirtschaft mit Ackerbau, Pferden und Schafen betreibt sie biologisch. Bereits während und nach dem Landwirtschaftsstudium an der Universität für Bodenkultur war sie für den LANDWIRT tätig und arbeitete anschließend in einem Ziviltechnikerbüro für Landwirtschaft. Seit 2017 ist sie wieder im LANDWIRT Team und betreut die Rubrik Forst. Seit Juni 2025 ist sie Chefredakteurin.

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