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Rubrik Forst

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Nur mit Abo: Forsthelm: Kluge Köpfe schützen sich

Ein Forsthelm hat mehrere Aufgaben. Er schützt nicht nur vor herabfallenden Ästen, sondern mit einem Gehörschutz auch vor Lärm und mit Visier vor splitterndem Holz und Spänen. Seine Schutzwirkung lässt allerdings mit der Zeit nach.

Ein Helm mit Gehörschutz und Visier schützt vor herabfallenden Ästen, Lärm und Spänen. Quelle: Jäger

Reinhild Jäger 2 Min. Lesezeit

Ein intakter und regelmäßig benutzter Forstschutzhelm hat eine Lebensdauer von bis zu fünf Jahren. Ist der Helm beschädigt, muss er natürlich sofort ausgetauscht werden. Gleiches gilt für den am Helm angebrachten Gehörschutz und das Visier. Bei den meisten Helmmodellen lassen sich diese beiden Bestandteile abmontieren. Sind Visier oder Gehörschutz nicht mehr voll funktionsfähig, muss daher nicht gleich der ganze Helm ausgetauscht werden. Aber selbst ein intakter Forsthelm ist nach einer gewissen Zeit durch einen neuen zu ersetzen. Der Grund dafür ist, dass die Helmschale aus Kunststoff gefertigt ist. Dieser Kunststoff wird durch UV-Strahlen im Laufe der Zeit porös, was wiederum dazu führt, dass der Helm nach einer gewissen Zeit nicht mehr elastisch genug ist, um dem Druck, z. B. von herabfallenden Ästen, standzuhalten. Wann der Forsthelm ausgetauscht werden sollte, gibt der jeweilige Hersteller in der Nutzerinformation an. Üblicherweise orientiert sich das am Produktionsdatum des Produkts, das mit Monat und Jahr in die Helmschale eingeprägt ist. Einige Modelle sind inzwischen mit UV-Indikatoren versehen, die jedoch immer nur als zusätzlicher Hinweis zu sehen sind. Der UV-Indikator verblasst, wenn der Helm dem Sonnenlicht überdurchschnittlich ausgesetzt war. Wenn der Helm gepflegt und vor Sonnenlicht geschützt aufbewahrt wird, hält er länger.

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  • Prüfzeichen im Helm
  • u.v.m.

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Kontakt zum Autor

Reinhild Jäger

LANDWIRT Redaktion

Bewirtschaftet einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb in der Obersteiermark mit dem Schwerpunkt Forstwirtschaft. Die Landwirtschaft mit Ackerbau, Pferden und Schafen betreibt sie biologisch. Bereits während und nach dem Landwirtschaftsstudium an der Universität für Bodenkultur war sie für den LANDWIRT tätig und arbeitete anschließend in einem Ziviltechnikerbüro für Landwirtschaft. Seit 2017 ist sie wieder im LANDWIRT Team und betreut die Rubrik Forst. Seit Juni 2025 ist sie Chefredakteurin.

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