LandtechnikGrünlandtechnikFutterernteFutterernte: Zetter, Schwader und Pick-up richtig einstellen

Futterernte: Zetter, Schwader und Pick-up richtig einstellen

Arbeitsbreiten abstimmen: Beim Zetten darf das Mähschwad nicht überfahren werden. Wenn zwei zueinanderlaufende Kreisel das Schwad in der Mitte erfassen, wird das Futter am gleichmäßigsten verteilt.
Quelle: Paar

Zetter richtig einstellen

Eine saubere Aufnahme beim Zetten und Wenden garantiert einen gleichmäßigen Trocknungsverlauf. Davon profitieren auch die Folgegeräte. Oft wird in der Praxis zu schnell gefahren. Das führt zur Haufen- oder Schwadbildung. Eine langsame Fahrgeschwindigkeit wird mit guter Arbeitsqualität belohnt. Die Flächenleistung sollte man über die Arbeitsbreite des Kreislers und nicht über die Fahrgeschwindigkeit steigern. Die Breite des Kreislers sollte zudem auf die Schnittbreite des Mähwerks abgestimmt sein.

Schritt-für Schritt Anleitung: Mähwerk einstellen 

So stellen Sie das Mähwerk richtig ein 

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Gleichmäßige Schwade

Das Schwad sollte möglichst gerade verlaufen.
Quelle: Paar

Wie beim Kreiseln müssen auch beim Schwaden die Drehzahl und die Fahrgeschwindigkeit sorgfältig gewählt werden. Die Schwadbreite und die Schwadform bestimmen in hohem Maße die Leistungsfähigkeit der nachfolgenden Erntetechnik. Das Schwad sollte möglichst gerade verlaufen. Enge Kurven müssen vermieden werden, da die Kurvenradien der Folgegeräte deutlich größer sind, als sie mit einem Schwader möglich wären.

Laden mit der Pick-up

Die richtige Anbauhöhe und die Tiefeneinstellung der Pick-up-Zinken minimieren Futterverluste.
Quelle: Paar

Eine saubere Aufnahme durch die Pick-up setzt eine entsprechende Stoppelhöhe und eine gleichmäßige, trapezförmige Schwadform mit steilen Flanken voraus. Die richtige Anbauhöhe und die Tiefeneinstellung der Pick-up-Zinken minimieren Futterverluste. Eine ausgeklügelte Fahrstrategie mit möglichst weiten Radien schont die Grasnarbe und verhindert das Überfahren des Futters.

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