LandlebenGartenWas ist im April im Garten zu tun?

Was ist im April im Garten zu tun?

Garten im April
Quelle: Pammer

Was ist im April im Garten zu tun?

  • Düngen mit Hausmitteln wird immer beliebter. Kaffeesud enthält Phosphor, Kalium und Stickstoff; Holzasche Kalium, aber auch Schwermetalle; Rosen mögen Bananenschalen wegen des Kalium- und Magnesiumgehaltes. Das Calcium in den zerkleinerten Eierschalen kommt kalkliebenden Pflanzen zugute. – Aber wann ist es zu viel, wann zu wenig? Das ist schwer zu sagen, daher ist zum Düngen die Mischung dieser Grundstoffe in einem reifen Kompost längerfristig doch die beste Variante.
  • Warten Sie mit dem Mulchen, bis sich gegen Ende des Monats der Boden schon wieder erwärmt hat. Für die Gemüsebeete eignen sich feine, weiche, leicht verrottbare Materialien wie z. B. Rasenschnitt, Brennnesseln oder Blattreste von der Gemüseernte.
  • Jäten Sie! Und verhelfen Sie damit den gepflanzten, erwünschten Pflanzen zu einem guten Start ins Gartenleben. Denn Beikräuter machen ihnen Wasser, Nährstoffe und Licht streitig.
  • Auch Zierquitten kann man – als Saft, Gelee oder Marmelade verarbeitet – essen. Die Sorte „Cido“ ist dornenlos und blüht im April hellrot; die Früchte sind besonders vitaminreich.
  • Trichterfarne entrollen ihre Wedel so zauberhaft, dass man ihren Ausbreitungsdrang, mit dem sie zierlichere Waldpflänzchen verdrängen, oft übersieht. Stechen Sie nach dem „Entrollungszauber“ die Ausläufer mit einem scharfen Spaten ab, dann ist wieder Platz für alle!
  • Ein Frühbeetkasten eignet sich auch zum Abhärten von Jungpflanzen. Drohen sehr kalte Nächte oder gar Nachtfröste, können die Pflanzen schnell abgedeckt werden. Regelmäßiges Lüften am Tag ist immer notwendig.

Neophyten – was heißt denn das? 

Neophyten sind Pflanzen, die bewusst oder irrtümlich aus anderen Kontinenten eingeführt wurden und sich bei uns so stark vermehren, dass sie heimische Arten verdrängen.

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