RindRindermastStierpreis steigt, Schlachtkuh wird billiger

Stierpreis steigt, Schlachtkuh wird billiger

Bis 10. Dezember werden hohe Preise erwartet.
Quelle: Auinger

Speziell in Deutschland werden Jungstiere, im Vergleich zur Nachfrage, in passenden bis etwas knappen Stückzahlen angeboten. Ganz anders sieht es im Verkauf von weiblichen Schlachtrindern aus. Schlachtkühe werden in reichlichen Mengen angeboten, jedoch ist das Kaufinteresse der Schlachtunternehmen verhalten. Infolgedessen entwickelt sich ein relativ starker Preisdruck auf die weiblichen Kategorien.

 

In Österreich ist das Angebot am Jungstiermarkt auf einem relativ stabil niedrigen Niveau. Die Nachfrage nach Programmware gestaltet sich etwas freundlicher als in den letzten Wochen. Dazu beigetragen hat die verstärkte Inlandsnachfrage sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch im Großhandel. Somit konnten die Notierungspreise gleichermaßen für konventionelle als auch Programmstiere angehoben werden.

Etwas anders sieht es bei Schlachtkühen aus, wo eine verhaltene Nachfrage auf ein größeres Angebot trifft. Speziell im Export bleibt die Lage angespannt und international herrscht ein Preisdruck auf Verarbeitungsware. Die Schlachtkuh-Notierung geht nochmals zurück und bei Redaktionsschluss gab es noch nicht mit allen Marktpartnern eine Einigung.

Schlachtkälber notieren aufgrund des geringen Angebots und der verbesserten Nachfrage noch einmal nach oben.

Preiserwartungen netto für Woche 43/2023 (23.10. – 29.10.2023)

(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)

  • Jungstier HK R2/3 > € 4,50
  • Kalbin HK R2/3 > € 3,90
  • Kuh HK R2/3 > keine Einigung
  • Schlachtkälber HK R2/3 > € 6,55

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