LandlebenFamilieAngst bei Kindern: Verstehen und helfen

Angst bei Kindern: Verstehen und helfen

Angst bei Kindern
Kinder haben vor vielen Dingen Angst.
Quelle: Nick Fedirko/Shutterstock.com

Angst ist im Kindesalter ganz normal. Sitzt da ein Monster im dunklen Zimmer? Wie kann ich nur ohne Mama im Kindergarten bleiben? Hilfe, der Kletterturm ist viel zu hoch, um wieder hinunterzusteigen! Kinder können vor vielen Dingen haben. Dieses Gefühl entsteht durch komplexe Vorgänge im Gehirn und im Hormonsystem, die den gesamten menschlichen Organismus in Alarmbereitschaft versetzen. Symptome wie Herzklopfen, Zittern, Beklemmung, Schweißausbrüche, Übelkeit, Harndrang und Schlafstörungen können auftreten. Das wird vom Kind verständlicherweise als sehr unangenehm und verstörend empfunden. Selbst die liebevollsten Eltern, die ihrem Kind genügend Körperwärme und Nähe vermitteln, können nicht verhindern, dass ihr Kind hin und wieder Angst verspürt.

Jedoch ist die vertraute Stimme von Mutter und Vater für Kinder jeden Alters ein wichtiger Angstnehmer. Wie ängstlich ein Kind ist, hängt stark vom individuellen Charakter ab. Es gibt die unerschrockenen Draufgänger und die kleinen Angsthasen. Warum das so ist, lässt sich nicht immer so leicht ergründen. Ein entscheidender Faktor kann in jedem Fall das elterliche Verhalten sein. Sind Mama und Papa stets überbesorgt und wittern hinter jeder Ecke eine Gefahr für ihr Kind, dann lernt es nicht, sich mit seinen Ängsten auseinanderzusetzen. In schwierigen, angsteinflößenden Momenten hat es dann keine Ahnung, wie es mit seinen Ängsten umgehen soll.

Welche Ängste gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man die sogenannten umweltbedingten und die entwicklungsbedingten Ängste.

Was dieser Artikel noch bereit hält

  • Welche Ängste gibt es?
  • Wie kann man seinem Kind bei Angst helfen
  • Wie beendet man den Tag angstfrei?