GrünlandAuswirkungen des strengen Winters auf das Grünland

Auswirkungen des strengen Winters auf das Grünland

Von Karl BUCHGRABER

Schon im Vorwinter, noch bevor der erste Schnee fiel, wurde die obere Bodenschicht durch tiefe Temperaturen in einen Frostzustand bis zu 30–40 cm Tiefe versetzt. So konnte eine Frostgare, insbesondere auf die Ackerböden, entstehen. Inwieweit sich diese kalten Temperaturen und der Bodenfrost auf Schädlinge wie Maulwürfe, Wühlmäuse und Engerlinge sowie Pflanzenkrankheiten auswirkt, gilt noch abzuwarten. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Druck in diesem Jahr geringer wird. Der Schnee war nicht nur für den Wintertourismus wertvoll. Er brachte auch Winterfeuchte für den ersten Aufwuchs. In den schneeärmeren Lagen braucht es im Frühjahr noch Niederschläge.