BieneBio – gut für die Honigbienen!

Bio – gut für die Honigbienen!

Von Gerhard ENGLEITNER

Biologische Lebensmittel werden verstärkt nachgefragt. Das gilt auch für Honig. Damit „Bio“ am Honigglas stehen darf, müssen Imkereiprodukte nach gesetzlich genau definierten Richtlinien der EU-Bio-Verordnung erzeugt werden. Das beginnt bereits beim Bienenwachs, dem wohl sensibelsten Stoff im Bienenstock mit einem unglaublichen „Langzeitgedächtnis“. So können 30 Jahre nach Einschleppung der Varroa-Milbe in Österreich bei Wachsanalysen die damals eingesetzten Bekämpfungspräparate immer noch nachgewiesen werden. Fettlösliche Stoffe werden förmlich vom Wachs aufgesogen und eingelagert. Aus diesem Grund müssen Bio-Imkereien rückstandsfreies Wachs verwenden und die Bienen viel bauen lassen. Von diesem Wachs werden regelmäßig Proben gezogen und von einem unabhängigen Labor untersucht. Zur Varroa-Dezimierung verwenden Bio-Betriebe ausschließlichen biologisch zugelassene Tierarzneimittel: organische Säuren (Ameisensäure, Oxalsäure), die nach der Anwendung sicher keine Rückstände in den Produkten hinterlassen. Zudem wird der biotechnischen Schädlingsbekämpfung der Vorzug gegeben, um die Selbstheilungskräfte und die Vitalität der Völker zu erhalten.

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