BioBiodiversität:

Biodiversität:

Von Andreas STEINWIDDER

In einem groß angelegten internationalen Forschungsprojekt wurde auf Grünlandstandorten in Deutschland dem Einfluss der Nutzungsintensität auf die Artenvielfalt nachgegangen (Gossner et al. 2016). Dabei wurde sowohl die Biodiversität im Boden (Mikroorganismen, Pilze, Würmer etc.) als auch an der Oberfläche (Pflanzen, Käfer, Vögel etc.) auf 50 Standorten über vier Jahre untersucht. Zu beachten ist, dass in der Arbeit die Nutzungsintensität der untersuchten Grünlandstandorte insgesamt auf mäßigem Niveau war. Bei sehrgeringer Intensität (Int. 0,5) wurden die Flächen nur kurzzeitig beweidet und es erfolgte keine Zusatzdüngung und keine Mahd. Als mittlere Intensität (Int. 1,5) wurden Flächen klassifiziert wenn diese zweischnittig genutzt oder entsprechende extensive Beweidung erfolgte und keine bzw. eine maximale Zusatzdüngung von unter 30 kg N/ha und Jahr erfolgte. Parzellen fielen in die hohe Intensitätsstufe (Int. 3) wenn zwei bis drei Schnitte oder entsprechende Beweidung und eine Düngung mit 60–120 kg N/ha und Jahr erfolgten.

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