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Den Dünger direkt in den Boden zu injizieren, ist nichts Neues. Durchsetzen konnte sich das System beim Mineraldünger bis dato aber noch nicht. Das könnte sich jedoch bald ändern.
Kein Regen oder zu viel Regen. Beiden Szenarien häufen sich in Zeiten des Klimawandels, und beide bergen Gefahren für die konventionelle breitflächige Düngung. Bei Trockenheit bleibt der Dünger ohne Wirkung an der Oberfläche und im schlechtesten Fall geht der enthaltene Stickstoff in Form von Ammoniak verloren. Ist genügend Feuchtigkeit vorhanden, so geht der Dünger in die Bodenlösung. Er vermischt und verdünnt sich breitflächig. Je nach Temperatur und N-Bindungsform wird der Stickstoff in Nitrat umgewandelt. Wird dieses nicht von Pflanzen aufgenommen oder anderwärtig im Boden eingebaut, so wird es auf durchlässigen Böden und nach üppigen Regenfällen ausgewaschen. Beide Probleme lassen sich theoretisch mit der CULTAN Düngung umgehen. Dabei wird mit Flüssigdünger – meist bestehend aus Ammonium, Harnstoff und Schwefel – punkt- oder streifenförmig in den Boden injiziert.
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