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Rubrik Forst

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Nur mit Abo: Der Goldschakal breitet sich aus

Der Goldschakal breitet sich in Mitteleuropa zunehmend aus. Obwohl von Nutztierhaltern weniger gefürchtet als der Wolf, macht er in Österreich jetzt mit Schafrissen auf sich aufmerksam.

Der Goldschakal ist sehr anpassungsfähig und kann in nahezu jeder Art von Landschaft leben und sich an die verfügbaren Nahrungsressourcen anpassen. Quelle: Ondrej Prosicky/shutterstock.com

Reinhild Jäger 6 Min. Lesezeit

Während die Rückkehr des Wolfes in aller Munde ist, haben nur wenige von einem weiteren Zuwanderer wirklich Notiz genommen: Dem Goldschakal, der als kleiner Bruder des Wolfs gilt und dem Fuchs zum Verwechseln ähnlich sieht. Doch mittlerweile ist er in ganz Europa auf dem Vormarsch. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Goldschakals (Canis aureus) reicht von Nordafrika über Asien bis nach Zentral-, Ost- und Südeuropa. Einer genetischen Studie aus 2015 zufolge ist der afrikanische Goldschakal mit dem Wolf jedoch näher verwandt als der europäische. Deshalb wird der afrikanische Goldschakal seither auch als separate Art, als „afrikanischer goldener Wolf“ (Canis anthus) bezeichnet. Die Theorien, warum sich Goldschakale in Europa über ihr natürliches Territorium im Südosten hinaus ausbreiten, sind vielfältig. Ursächlich dafür könnten etwa veränderte klimatische Bedingungen oder die Suche nach leichter zugänglicher Nahrung sein. Auch von der jahrzehntelangen Abwesenheit des Wolfes in Europa hat der Goldschakal unter Umständen profitiert. Wie viele Tiere in Europa

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Kontakt zum Autor

Reinhild Jäger

LANDWIRT Redaktion

Bewirtschaftet einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb in der Obersteiermark mit dem Schwerpunkt Forstwirtschaft. Die Landwirtschaft mit Ackerbau, Pferden und Schafen betreibt sie biologisch. Bereits während und nach dem Landwirtschaftsstudium an der Universität für Bodenkultur war sie für den LANDWIRT tätig und arbeitete anschließend in einem Ziviltechnikerbüro für Landwirtschaft. Seit 2017 ist sie wieder im LANDWIRT Team und betreut die Rubrik Forst. Seit Juni 2025 ist sie Chefredakteurin.

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