UncategorizedHitzestress bei Geflügel vermeiden

Hitzestress bei Geflügel vermeiden

Geflügel
Atmen Vögel durch den Schnabel, ist das eines der wenigen Anzeichen für Hitzestress.
Quelle: Torychemistry/shutterstock.com

Geflügel fühlt sich bei Temperaturen von unter 25 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40–50 % am wohlsten. Die Tiere befinden sich in der sogenannten thermoneutralen Zone. Ihr Körper muss keine Stoffwechselenergie aufwenden, um die Körpertemperatur zu halten.

Temperaturen über 27 °C bedeuten Hitzestress für Geflügel. Doch auch die Luftfeuchtigkeit hat ihren Anteil daran. So können bereits Temperaturen von 25 °C in Verbindung mit einer Luftfeuchte von 80 % Hitzestress auslösen.
Die Folgen: Da sie nicht schwitzen können, atmen die Tiere schneller, um sich abzukühlen. Reicht das nicht aus, öffnen sie ihre Schnäbel und spreizen die Flügel. Dies bezeichnet man als Schnabelatmung, die in ein Hecheln übergehen kann – Jungmasthühner und Legehennen erreichen bis zu 250 Atemzüge pro Minute. D

azu können Kreislaufbeschwerden kommen. Dann verfärben sich Kämme und Kopfhaut rot. Sie sind stärker durchblutet, um das Blut abzukühlen. Oft tritt Flüssigkeit oder Futterbrei aus dem Schnabel aus. Außerdem bewegen sich die Tiere weniger und stehen weiter auseinander. Hitze kann ebenfalls Kannibalismus und Federpicken hervorrufen.

Die Tabelle zeigt, welche Kombination aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit Hitzestress auslöst.
Quelle: Quelle: Deutsche Tiernahrung Cremer GmbH

Vor allem sehr junge oder ältere Tiere sind gegenüber Hitze empfindlich. Haltungsverfahren mit geschlossenen Gebäudehüllen erhöhen das Risiko von Hitzestress. Behalten Sie Ihr  Geflügel im Auge und achten Sie auf Anzeichen von Hitzestress oder Hitzebelastung. Nur so können Sie rechtzeitig eingreifen. Dabei können Sie Kühlung auf mehreren Ebenen schaffen:

Das lesen Sie im Beitrag

Tipps zu

  • Lüftung und Kühlung
  • Tränke und Fütterung
  • Bestandsdichte und Schatten

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