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Krautfäule und Alternaria können die Kartoffel stark schädigen. Eine an die Witterung angepasste, kombinierte Fungizidstrategie schützt Kraut und Knolle und sichert so den Kartoffelertrag und die Qualität.
Von Vera PACHTROG
Landwirte können mit Warndiensten Krankheiten optimal und möglichst umweltschonend bekämpfen. Hilfestellung dazu bieten www.warndienst.at und www.landwirt.com/ warndienst
Krautfäule (Phytophthora infestans) und Alternaria-Dürrfleckenkrankheit (Alternaria alternata und Alternaria solani) werden maßgeblich von der Intensität der Niederschläge und dem weiteren Witterungsverlauf beeinflusst. Die Krankheiten unterscheiden sich in ihren Optima: Krautfäule benötigt zur Ausbreitung und Infektion Phasen längerer Blättnässe und Temperaturen zwischen zehn und 25 °C. Unter optimalen Bedingungen sieht man die ersten Symptome einer Infektion bereits nach zwei bis drei Tagen. Temperaturen über 22 °C sowie ein Wechsel zwischen feuchten und trockenen Witterungsbedingungen fördern eine Ausbreitung der Alternaria. Ein massives Auftreten dieser Krankheit ist vor allem in Kartoffelbeständen mit Sorten mittlerer und später Reifegruppen ertragswirksam. Eine angepasste Fungizidstrategie schützt das Kraut und die Knollen.
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Ackerbau

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