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Nur mit Abo: Mutterkühe: Kräftig ohne Kraftfutter
Das Rezept wirtschaftlicher Mutterkuhhaltung im Vollerwerb: Kosten reduzieren und gleichzeitig die Leistungen steigern. Familie Wachernig aus Kärnten setzt dabei auf grundfutterbasierte Rindfleischproduktion und weiß worauf es ankommt.
Von Lucas PICHLER
Die Wiesen sind frostig weiß und die Straßen glänzen in der Morgensonne. Mutter Edith wartet schon mit laufendem Motor im Hof. Felix und Paul müssen rechtzeitig in die Schule. Mit einer Gabel in der Hand schaut Raimund Wachernig aus dem Stall und ruft den beiden nach: „Pfiat euch Buabm, brav sein!“, und widmet sich wieder dem Einfüttern seiner Mutterkuhherde. Familie Wachernig vulgo Köck züchtet seit über 30 Jahren Fleckvieh-Fleischrinder auf ihrem Bergbauernhof bei Friesach in Kärnten. Das Betriebsleiterehepaar wirtschaftet biologisch aus Überzeugung. Den Anbindestall bauten sie vor fünf Jahren zu einem Liegeboxenlaufstall um. Mit durchschnittlich 15 Mutterkühen samt Kälbern und fünf Aufzuchttieren stimmten sie damit die Herdengröße auf die Flächenausstattung von rund 28 ha Grünland gut ab.
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