SchweinSchweinefütterungMangan im Schweinefutter: Gängige Praxis hinterfragen

Mangan im Schweinefutter: Gängige Praxis hinterfragen

Spurenelemente müssen übers Futter zugeführt werden. Meist enthalten die Rohkomponenten schon ausreichend Mangan.
Quelle: Agrarfoto

Im tierischen Organismus ist Mangan eines der essentiellen Spurenmetalle mit der geringsten Konzentration in Geweben. Nichtsdestotrotz kann ein Mangel im Stoffwechsel schwere Ausfallerscheinungen nach sich ziehen. Denn: Bestimmte Eiweißverbindungen müssen Mangan binden, um funktionieren zu können. Mangan hat zwei Valenzzustände in biologischen Systemen (Mn2+, Mn3+) und ist am Energiestoffwechsel und insbesondere an der Entgiftung sogenannter freier Radikale beteiligt.

Die Symptome eines Mangels sind, wie bei Spurenmetallen üblich, äußerst unspezifisch: Wachstumsstörung, Lahmheit, vergrößerte Sprunggelenke, Störungen in der Skelettbildung, Fruchtbarkeitsstörungen, Störungen in der Gesäugeentwicklung und Milchbildung, geringe Geburtsgewichte.

Gründe für Mangel

Klinische Manganmängel im Schwein sind in der Praxis ausgesprochen selten. Sie sind nahezu immer ein Ergebnis zu hoher Eisen- und Calciumkonzentrationen im Futter.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Neue Bedarfszahlen notwendig
  • Gründe für Manganmangel
  • Einfluss von Eisen- und Calcium auf die Versorgung mit Mangan

 

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