LandtechnikAckerbautechnikRunde Sache: Selbst gebauter Kürbisschieber

Runde Sache: Selbst gebauter Kürbisschieber

Die runde Rückwand, die ausgeklügelte Geometrie, das geringe Eigengewicht und die verbesserte Haltbarkeit: Das sind die Kennzeichen des selbst gebauten Kürbisschiebers der Pramoleum-Bauern.
Quelle: Weninger

Alois Mayr ist einer von fünf Landwirten aus dem Innviertler Pramtal, die sich 2010 zur Erzeuger- und Vermarktungsgenossenschaft Pramoleum zusammengeschlossen haben. Der Anbau von Ölkürbissen und das Vermarkten von Kernöl sowie den Kernen selbst sind wortwörtlich das „Kerngeschäft“. Zusammen mit Anbauverträgen mit weiteren Landwirten beträgt die jährliche Kürbisfläche zwischen 300 und 600 ha, „je nach Marktlage“, wie Mayr erklärt. Er ist für die Anbauplanung und die Beratung am Feld zuständig. Gemeinsam mit Pramoleum-Kollegen Mathias Bangerl wickelt er auch die Ernte ab.

Für das Kürbis schwaden und ernten haben die Pramoleum-Bauern Standardgeräte vom Markt gekauft. „Die meisten Kürbisschieber sind aber wartungsintensiv und schwer, allein zum Heben braucht es einen großen Traktor“, so Mayr. Schließlich reifte unter den Innviertler Kürbisbauern der Entschluss, einen eigenen Schieber zu konstruieren und zu bauen. Dabei standen drei Dinge im Vordergrund: Ein geringes Eigengewicht, wenig Wartung sowie ein einfaches Handling am Feld.

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