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Schlachtrindermarkt entspannt sich langsam

Wöchentlich aktualisierte Preise vom Schlachtrindermarkt
Quelle: Taferner

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren nach wie vor auf einem überdurchschnittlichen Niveau, bei einer für diese Jahreszeit normalen Nachfrage. Die massive Preisreduktion in Deutschland sorgt für eine schwierige Exportlage bei Schlachtstieren. Die Preise tendieren nach unten. Bei Redaktionsschluss konnte die ARGE Rind nicht mit allen Schlachthöfen eine Preiseinigung erzielen.

Talsohle beim Jungstier in Sicht

Es ist laut ARGE Rind noch nicht absehbar, in wieweit sich die hohen Temperaturen in den nächsten Tagen auf die Nachfrage auswirken. Der starke Preisdruck der vergangenen Wochen ist jedoch nicht mehr zu merken. Vor allem bei den Jungstieren dürfte die Talsohle aber erreicht sein.

Preisdruck bei den Schlachtkühen

Aufgrund der massiven Preisreduktion der letzten Wochen in Deutschland, herrscht auch bei den Schlachtkühen in Österreich ein Preisdruck. Besonders die Exportsituation ist nach wie vor etwas angespannt, die Preise tendieren nach unten.

Bei Schlachtkalbinnen liegt eine ausgeglichene Angebots- und Nachfragesituation vor. Die Preise sind stabil.

Bei den Schlachtkälbern bleiben die Preise unverändert.

Preiserwartungen netto für Woche 24/2022

(13.06.2022 – 19.06.2022)

Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen bezogen auf ein Kilo Schlachtgewicht kalt! Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die Veränderungen auf die Vorwoche. Quelle: ARGE Rind

  • Jungstier             keine Einigung (KW 16: € 4,62)
  • Kalbin                  € 3,85
  • Kuh                      € 3,53 (-13 Cent)
  • Schlachtkälber   € 5,85

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche