ForstStihl Tirol baut aus

Stihl Tirol baut aus

Stihl Tirol ist aktuell wieder auf der Suche nach Mitarbeitern.
Quelle: Stihl Tirol

Wesentlich für den Umsatzsprung sei die hohe Nachfrage nach Rasenmähern, Heckenscheren und anderen Gartengeräten. Einen Grund sieht Stihl Tirol Geschäftsführer Clemens Schaller unter anderem auch darin, dass durch die Kontakt- und Reisebeschränkungen viele Menschen mehr Zeit zu Hause verbrachten und vermehrt ins eigene Haus und in den eigenen Garten investiert haben. Der Trend in der Branche hin zu Akku-Produkten ist außerdem ungebrochen. Weiteres Wachstum gab es in der Produktgruppe der Mähroboter zu beobachten.
Am Standort in Langkampfen werden Rasenmäher, Mähroboter, Aufsitzmäher, Garten-Häcksler, Rasenlüfter, Motorhacken, Motorsägen, Motorsensen, Hoch-Entaster, Saug-Häcksler, Heckenscheren, Heckenschneider, Kombi-Motoren, Blasgeräte, Trennschleifer und Spezialernter produziert. Viele Produkte gibt es nicht nur mit Akku-, sondern auch mit Benzin- und Elektro-Antrieb.

Neue Kunststoff-Fertigung in Langkampfen

Ende April 2021 erfolgte der symbolische Spatenstich für eine Kunststoff-Fertigung am Firmengelände in Langkampfen. Der Neubau entsteht auf 3.500 m² neu verbauter Fläche, die Platz für eine Anlage mit vorerst zehn Spritzgussmaschinen sowie Freiflächen für zukünftige neue Montagelinien bietet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 19 Millionen Euro. Dieser Schritt 40 Jahre nach der Gründung des Unternehmens Anfang 1981 sei ein erneutes Bekenntnis zum Standort. Stihl Tirol setzt damit auch stark auf eine Erhöhung der Fertigungstiefe, denn in Zukunft wird die Versorgung mit vielen Kunststoffteilen direkt vor Ort sichergestellt. Die neue Kunststoff-Fertigung hat viele Vorteile. Kosten in der Produktion und Logistik werden gespart und durch den Wegfall von LKW-Fahrten wird die Umweltbilanz verbessert. Zudem werden in Langkampfen neue Arbeitsplätze für 50 zusätzliche Mitarbeiter geschaffen. Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus erfolgt bereits im Sommer 2022.

 

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