Schafe und ZiegenSchafTischler baute preiswert

Tischler baute preiswert

Von Karin Ch. TAFERNER, LANDWIRT Redakteurin

Mit breitem Grinsen öffnet Josef Scheuringer die Tür der ehemaligen Melkkammer. „Von da aus kann ich den ganzen Schafstall kontrollieren“, sagt er und zeigt auf einen modernen Schaltkasten mit berührungsempfindlicher Anzeige. Dieser TouchScreen begrüßt wahlweise in oberösterreichischem Dialekt mit „Griaß enk ban Schofstoi van Tischla Pepi“ oder in gehobenem Hochdeutsch: „Willkommen beim Schafstall von Scheuringer Josef“. Der Landwirt erklärt: „Das hat sich mein Freund ausgedacht. Er hat die Installationen und die Programmierung gemacht.“ Über den Bildschirm lassen sich die Antriebe für die Rolltore, die Windschutznetze oder das Futterband steuern. Aber auch Licht, Radio und Heizung hängen am System. „Der Energiezähler durfte nicht fehlen. Ich bin ein Zahlenmensch“, fügt der Landwirt hinzu und zeigt dabei auf das Büro, das sich gleich gegenüber befindet. In den Ordnern werden Rechnungen aufbewahrt. Am Schreibtisch stellt er Einnahmen und Ausgaben gegenüber. „Obwohl ich noch 35 Stunden im Krankenhaus arbeite, muss sich die Landwirtschaft alleine rechnen“, betont der schafhaltende Diplomkrankenpfleger.

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