RindMutterkuhWarum Sie Fleischrinder beurteilen sollten

Warum Sie Fleischrinder beurteilen sollten

Fleischrind Charolais Maizinger
Fleischrinderbeurteilung kann Ihnen helfen, bessere Entscheidungen hinsichtlich Selektion und Stierauswahl zu treffen.
Quelle: Taferner

Mit hocherhobenen Köpfen führen die Züchter die Rinder Schritt für Schritt durch den Schauring. Mit unbeeindruckter Mine beobachtet der Preisrichter die Tiere in der Bewegung.

Gespannt wartet das Publikum, in welcher Reihenfolge er die Rinder in der Ringmitte platzieren wird. Was der Preisrichter macht, spielt sich vor allem in seinem Kopf ab. Er vergleicht die Rinder untereinander und auch mit dem Idealbild der zu bewertenden Rasse. Je näher ein Tier der Vorgabe entspricht, umso besser seine Platzierung.

Dem idealen Fleischrind nahekommen

Diese Vorgabe entspricht der Rassebeschreibung und weicht daher je nach Rasse etwas ab. Während bei Charolaisrindern ein kräftiger Körperbau mit starken Fesseln durchaus gewünscht ist, sind diese Attribute bei Blonde d’Aquitaine-Rindern weniger gern gesehen. – Was das mit Ihnen zu tun hat? Viel. Denn wer sich wie ein Preisrichter durch seinen Stall bewegt, dem fallen Unterschiede auf. Die eine Kuh ist etwas größer, die andere hat ein nicht so gut geneigtes Becken. Diese äußeren Eigenschaften geben Ihnen einen Hinweis darauf, welche Merkmale Sie in der nächsten Generation beibehalten oder aber verbessern könnten. Damit haben Sie eine gute Grundlage für die Stierauswahl.

Grundlage für die Stierauswahl

Hat eine Kuh eine unterdurchschnittliche Größe, sollten Sie bei der Belegung einen Stier auswählen, der eine gute Bewertung hinsichtlich des Rahmens mitbringt. Entscheiden Sie bei der Stierauswahl nicht nur nach dem Gesamtzuchtwert (Gesamtbewertungsindex), sondern wählen Sie gezielt gemäß den Einzelwerten den passenden Vererber für die jeweilige Kuh.

Den Herdendurchschnitt verbessern

Wer einen Zuchtstier bei der Herde hat, der kann nicht auf jede Einzelkuh Rücksicht nehmen. Beim nächsten

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