Forst7 Tipps zum Verbissschutz

7 Tipps zum Verbissschutz

Von Reinhild JÄGER, LANDWIRT Redakteurin

1. Auf die Witterung achten

Die verschiedenen Verfahren zum Einzelschutz sind nicht immer für Nadelund Laubbäume ausgerichtet, und nicht jede Methode können Sie das ganze Jahr über einsetzen. Prinzipiell gibt es bei Verbissschutzmitteln chemische und mechanische Verfahren. Viele chemische Mittel sind für den Schutz im Winter gedacht. Einige Fabrikate können Sie nur bei Temperaturen im niedrigen Plusbereich aufbringen. Damit das Mittel genügend Zeit zum Antrocknen hat, muss die Ausbringung meist auf trockenen Pflanzen und bei trockener Witterung erfolgen. Achten Sie hier auf die Anweisungen des Herstellers, bevor Sie das Mittel anwenden.

2. Menge richtig dosieren

Chemische Mittel können Sie im Tauch-, Streichoder Spritzverfahren ausbringen. Die Erfahrung zeigt, dass mit dem Spritzverfahren zwar die schnellste Applikation gelingt, das Streichverfahren jedoch den besten Schutz bietet. Zum optimalen Schutz müssen Sie zwar in ausreichender Menge Verbissschutzmittel einsetzen, zu viel darf es aber nicht sein. Wird zu üppig aufgetragen, kann die Terminaltriebknospe eventuell nicht mehr austreiben und es kommt zur Ausbildung eines Nottriebes.

Zum Schutz des Terminaltriebes können Sie auch natürliche Materialien wie Schafwolle verwenden. Bei Schafwolle bedarf es jedoch einer gewissen Routine, sie so anzubringen, dass sie den Trieb nicht einschnürt oder verbiegt und dennoch haften bleibt. Wird die Schafwolle zu knäuelig aufgebracht, ist sie mit dem nächsten Wind wieder fort. Richtigerweise wird der Terminaltrieb nicht umwickelt, sondern die Wolle wird von oben nach unten über die Terminaltriebknospe gezogen.

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