RindRinderzuchtFleckviehLebensleistung bringt Wirtschaftlichkeit

Lebensleistung bringt Wirtschaftlichkeit

Quelle: Misslinger

Es sind gleich zwei Josefs aus der Familie Misslinger, die an diesem kalten Februarvormittag durch den Liegebereich ihres Laufstalls gehen. Die meisten der 70 Fleckviehkühe liegen in den Boxen und kauen wieder. Obwohl noch am Futtertisch frisches Heu liegt, steht kaum eine auf. So wie Lena, eine Fünftkalbskuh, die Josef Senior nun von hinten anstupst und von der er freien Durchgang fordert.
Der Landwirt dreht sich um und ein zufriedenes Lächeln kommt über seine Lippen. „Mit ihr konnten wir vor vier Jahren den Gesamtreservesieg bei der Dreiländerschau in Osttirol mit nachhause nehmen“, erzählt er. Aber nicht nur mit ihr hat Familie Misslinger Erfolge auf Rinderschauen erzielt. Ob Tiroler Landesschau, Gebietsausstellungen oder Nationalschauen – Misslingers Kühe trifft man mittlerweile überall.
Josef junior schaut sich kurz im Stall um. Er deutet nacheinander mit dem Finger auf drei Tiere, die verteilt zwischen den anderen liegen: „Das sind Rosalinde, Betty und Nelly. Auf diese Kühe sind wir besonders stolz. Sie haben allesamt über 100.000 Liter Milch produziert.“ Rosalinde, Betty und Nelly sind nur drei von 14 Kühen, die das bei Familie Misslinger in den letzten 15 Jahren geschafft haben.

Das erwartet Sie noch in diesem Artikel:

  • Die Fütterungsstrategie der Misslingers
  • Veränderungen in der Herde durch automatische Fütterung
  • Almwirtschaft

 

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