LandtechnikAckerbautechnikMähdrescherMähdrescher: Auf dem Weg zur Multiproblemlösungs-Maschine

Mähdrescher: Auf dem Weg zur Multiproblemlösungs-Maschine

Gut 300 Gäste zählte die VDI-MEG Tagung „Land.Technik für Profis“ bei Claas in Harsewinkel.
Quelle: Bernd Pawelzik

Die Ansprüche der Politik, der Agronomie, der Gesellschaft und nicht zuletzt der Kunden an den Mähdrescher steigen enorm. Das machte die zweitätige Fachtagung „Landtechnik für Profis“, veranstaltet vom VDI-MEG und der DLG, deutlich. Zu Ehren des im letzten Jahr verstorbenen Mähdruschpioniers Helmut Claas richtete das Unternehmen Claas diese Veranstaltung aus. Wegen Covid 19 konnte 2021 keine Trauerfeier im größeren Rahmen für den Verstorbenen stattfinden. So entschied sich die Familie Claas, mit einer in die Zukunft gerichteten Tagung, Helmut Claas und seinem Lebenswerk zu gedenken.

„If you want to be a leader, you must keep running“, war sein Leitspruch, den seine Tochter Cathrina Claas-Mühlhäuser zitierte, ein gutes Motto und Ansporn für die Ingenieure verschiedener Landtechnikhersteller und Wissenschaftler im Publikum. Über 300 Gäste zählte die Veranstaltung, die sich als Treffpunkt der eben genannten plus Praktikern aus Lohnunternehmen, Maschinenringen und Landwirtschaftsbetrieben versteht. Der Anteil der Anwender lag geschätzt bei zehn bis fünfzehn Prozent und könnte höher sein, um die Diskussion noch etwas lebhafter zu gestalten. Wo sonst hat man die Gelegenheit, sich persönlich mit Herstellern und Forschern zwanglos auszutauschen?

Was dieser Artikel noch bietet

  • Was fordert die Praxis?
  • Daran arbeiten die Entwickler
  • Wie läuft die Getreideernte in zehn Jahren?