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Mähdruschverluste messen: System Bushel Plus mit Neuheiten

Bushel Plus nennt sich das Verlustmess-System von Geiger Agri Solutions, das zur Ernte 2022 mit einigen Neuerungen kommt.
Quelle: Hersteller

Bushel Plus, ein Messsystem für Mähdruschverluste soll laut der Entwicklerfirma Geiger Agri Solutions die Verlustbestimmung in der Ernte einfacher, sicherer und schneller gestalten. Das gesamte System werde fortlaufend auch Dank Kundenfeedback aktualisiert und weiterentwickelt. Im Zentrum der Verlustbestimmung steht bei Bushel Plus die eigens entwickelte App. „In der Praxis haben wir zum Teil Fehlanwendungen bei einfachen Verlustrechnern gesehen, das wollten wir abstellen“, so Jan Geiger, Inhaber von Geiger Agri Solutions.

Die Vielzahl an Mähdreschern mit verschiedenen Strohmanagement-Systemen benötigen einen anpassbaren Verlustrechner. In der neuen App wird daher zunächst nach dem Verteilbild für Spreu und Stroh durch einfache Auswahl von Bildern gefragt. Daraufhin gibt die App Empfehlungen für die richtige Platzierung der Verlustschale – der Verlustrechner passt sich direkt mit an. Die gesamte Eingabe ist laut Geiger intuitiver und geht schneller von der Hand, was Kunden aus der letztjährigen Vorserie bestätigen würden.

Neue Funktechnik, neue Fernbedienung, neues Gebläse

Vor zwei Jahren wurde der Abwurf per Smartphone aus der App vorgestellt. Neu war damals zudem die Feedback-Funktion, die über den gelungenen Abwurf der Verlustschale in der App informiert hat. Neuerdings wird in jedem Bushel Plus System ein Dual-Receiver mit besserer Reichweite installiert. Dieser ermöglicht weiterhin einen Abwurf per Smartphone, aber nun auch per Fernbedienung. Die Fernbedienung hat ebenfalls eine Feedback-Funktion verbaut und informiert mittels integrierter LED-Leuchte über den erfolgreichen Abwurf. Beim Gebläse wurde die Batterie erneuert und gleichzeitig ein Ladeindikator integriert, wodurch im Feld nun nicht mehr überraschend der Strom ausgeht.

Verluste verursachen Folgekosten

„Verlustbestimmung hat größtenteils heute noch nicht den Stellenwert, den sie eigentlich haben sollte“, so Jan Geiger. “Wenn die Ernte gekommen ist, muss es meistens schnell gehen. Denn Zeit ist Geld – und vor allem in der Ernte gibt es eins immer zu wenig: Zeit! Wer hat sich nicht auch schon einmal bei dem Gedanken „Ach, passt schon. Das sind ca. 1% Verlust!“ ertappt. Spätestens, wenn die goldgelben Stoppeln bald durch zarte grüne Pflanzen überwuchert werden, ärgert man sich doch wieder.”

Die Investition in ein aussagekräftiges Verlustmesssystem mache sich meistens in der ersten Ernte schon mehr als bezahlt. Dabei gehe es nicht nur um den direkt im Korntank messbaren Mehrertrag. Insbesondere in diesem Jahr könne sich dieser schnell auf dem Konto bemerkbar machen. „Wichtig ist auch die Kalkulation der geringeren Folgekosten durch weniger Verlustgetreide im Feld – vereinfachte Bodenbearbeitung, verringerte Aufwandmengen beim Pflanzenschutz und weniger Wasserentzug sind da nur einige Punkte“, so Jan Geiger.

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