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Nur mit Abo: Pöttinger Alpin-Mähwerk im Test
Die Pöttinger Alpin-Mähwerke wurden neu entwickelt. Dabei hat der Hersteller auf alle unsere Kritikpunkte aus vorangegangenen Tests reagiert. Ist das Novacat F Alpin-Mähwerk jetzt etwa perfekt? Dieser Frage sind wir in einem neuerlichen Praxistest nachgegangen.
Ein hoher Reinigungsaufwand, kein gleichzeitiges Öffnen der Front- und Seitenverkleidungen, Ersatzklingen im Verschmutzungsbereich und das Ausweichen der Mähklingen bei zu geringer Drehzahl. Diese Punkte hat unser Testteam bei der Vorgängerserie des Pöttinger Alpin-Mähwerks kritisiert.
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Bei der im Sommer vorgestellten Serie Novacat F Alpin wollen die Grieskirchener alle diese Schwächen behoben haben. Und auch sonst sollen die Mäher besser als ihre Vorgänger sein. Wir haben den Neuling auf Herz und Nieren getestet. Dazu sind wir die breiteste Variante, das Novacat F 3100 Alpin, sowohl mit einem Standardtraktor mit Zwillingsrädern als auch mit einem Zweiachsgeräteträger gefahren.

Robuster bei gleichem Gewicht
Die Anzahl der Modelle und die Arbeitsbreiten haben sich nicht verändert: Das Novacat F 2200 Alpin mäht 2,20 m breit, das F 2700 Alpin 2,62 m und unser Testkandidat F 3100 Alpin ist mit einer Mähbreite von 3,04 m das Topmodell.
Auch der Mähbalken und die Scheiben sind in der neuen Serie nahezu gleichgeblieben. Ansonsten hat Pöttinger die Baureihe von Grund auf neu aufgebaut. Mit nur einer Einschränkung – Getriebewechsel bei unterschiedlichen Eingangsdrehzahlen – erfüllen alle Komponenten die Anforderungen an die Steilflächenmahd noch besser als die der Vorgängerserie.
Aber der Reihe nach: Beim Rahmen bediente sich Pöttinger bisher der Spantenbauweise. An Stellen, an denen Belastungen auftraten, wurde der Rahmen verstärkt. Die nichttragenden oberen Blechteile hatten dagegen viele Löcher, um Gewicht zu sparen. Bei feuchten Mähbedingungen setzten sich diese mit Futter und Schmutz zu. Dies führte zu einer ungewollten Gewichtserhöhung. Zudem waren sie schwierig zu reinigen. Das ist Geschichte: Die Novacat F Alpin-Modelle haben einen geschlossenen Rahmen. Um trotzdem dem Prädikat Alpin gerecht zu werden, haben sich die Konstrukteure einen Clou einfallen lassen.
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