DirektvermarktungSelbstbedienungsladen: 43 Bauern beliefern gemeinsam

Selbstbedienungsladen: 43 Bauern beliefern gemeinsam

Obmann Franz Kober (li) überprüft vier Mal täglich den Bestand. Hier auf dem Bild mit Direktvermarkter Manfred Rechling.
Quelle: Leitner

Franz Kober führt auf den Parkplatz neben dem Selbstbedienungsladen. Im Kofferraum hat er Erdbeeren. Die hat er für eine Kundin auf Bestellung mitgenommen. Danach geht es gleich in den Laden, um mit geschultem Blick die Regale zu überprüfen. Ist alles da? Ist es sauber? Schnell wischt er über den Kassentresen. Der nächste Kunde braucht etwas Unterstützung beim Scannen. Der Direktvermarkter erklärt ihm das System und nimmt gleichzeitig Leergut mit nach Hause. Seit rund zwei Monaten ist das seine tägliche Routine.

Verein gegründet

Familie Kober hat ihren Betrieb vor 13 Jahren auf Direktvermarktung umgestellt. „Nicht größer, sondern mehr Wertschöpfung, von der wir was haben, war unsere Devise“, so der Landwirt. Die Schweinemast hätten die Oststeirer stark ausbauen müssen, um weiter im Vollerwerb bleiben zu können. Später belieferten sie den Großhandel mit Chinakohl und Käferbohnen, bevor sie sich 2007 auf die Aronia (Apfelbeere) konzentrierten. „Damit war klar, dass wir die Produkte auch ab Hof verkaufen“, erinnert sich Franz Kober. „Anfangs noch im Vorraum vom Wohnhaus. Das war aber keine Dauerlösung.“ Ein Hofladen nur mit den eigenen Produkten
wäre aber zu wenig Anreiz für die Kunden gewesen. „Die Beratung der Landwirtschaftskammer ging ganz klar in Richtung einer gemeinsamen Vermarktung. Das geht am einfachsten mit

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