BioBio-SchweinTierwohlställe: Bestehende Ställe umbauen

Tierwohlställe: Bestehende Ställe umbauen

Im geteilten Auslauf trennen Schweine deutlich zwischen Liegen und Ausscheidung.
Quelle: Hagmüller

Familie Ecker hat lange Zeit Schweine in einem Vollspaltenmaststall mit Flüssigfütterung gemästet. Nun übernimmt der Hofnachfolger mit seiner Frau den Betrieb. Das junge Paar möchte den bestehenden Stall umbauen. Tierwohltauglich, also mindestens 1,1 m² pro Endmastschwein, soll er werden, damit die Schweinehaltung für die Zukunft gut aufgestellt ist. Ein Neubau kommt nicht in Frage, aber da der Maststall relativ freisteht, kann ein Auslauf ohne Probleme angebaut werden. Anfragen wie diese kommen immer häufiger.

Die Wünsche der Bauwerber lassen sich grob in drei Kategorien einteilen:

  1. Fütterung muss bleiben, Inneneinrichtung soll möglichst nicht angetastet werden.
  2. Stallhülle soll bleiben, alles andere kann verändert werden.
  3. Fütterung soll weiterhin innen bleiben, Rest ist verhandelbar.

6-teilige Serie zum Thema “Tierwohlställe”:

Teil 1: Liegeflächen
Teil 2: Bodengestaltung
Teil 3: Wasser
Teil 4: Raufutter
Teil 5: Stallklima
Teil 6: Umbaulösungen für bestehende Ställe

Variante 1

Die häufigste – weil billigste – Variante besteht im Anbauen eines planbefestigten, eingestreuten Auslaufs an den bestehenden Stall, der unverändert bleibt.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Variante 2: Spaltenboden komplett entfernen
  • Variante 3: Vollspalten nur noch im Fütterungsbereich

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