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Unsere Milch hat es verdient

Es wird Zeit, dass wir uns und unsere Milch besser verkaufen, im wahrsten Sinne des Wortes.

2017 gaben bundesweit 2.969 Milchviehbetriebe auf. Auf der anderen Seite wachsen die Bestände. In Baden-Württemberg kommen auf einen Betrieb durchschnittlich 49,8 Kühe, in Bayern 39,6 Kühe. Das Zauberwort heißt Wachstum? Die Kühe, die bäuerlichen Betriebe, die Familien, die Arbeitskräfte – jeder kommt ans Limit. Die Technik wird immer effizienter, was aber nicht heißt, dass sie wirtschaftlicher ist.

Doch es gibt auch neue Ansätze. Der Trend geht bei Familienbetrieben hin zur natürlichen Milchviehhaltung: Weidegänge, keine Überbelegung im Stall, Kälber, die bei ihren Müttern bleiben dürfen. Das bedeutet weniger Stress für Mensch und Tier und bringt mehr Qualität.

Hier sind Landwirte und Verbände gefordert. Matratzenhersteller, Schnellrestaurants, Autohersteller, alle machen Werbung. Und wir? Was tun wir für die Milch? Es gibt in unserem Land 61.087 Milcherzeuger, die füllen immerhin die Allianz Arena von Bayern München. Gemeinsam können sie eine Menge bewegen, wie die Fans von Bayern München bei jedem Heimspiel beweisen. So werden Champions  gemacht, im Fußballgeschäft und im Milchbusiness.