Rind„Wilde“ Rinder sanft versteigern

„Wilde“ Rinder sanft versteigern

Von Konrad LIEBCHEN, LANDWIRT Redakteur

Das herkömmliche Versteigerungssystem mit einem Einzeltier an der Hand bzw. am Halfter erweist sich bei Nutzrindern als zunehmend gefährlich und für die Bauern als nicht mehr attraktiv. Viele Tiere, wie Mutterkühe oder die für den Kärntner Markt wichtigen schweren Einsteller, sind nicht halfterführig, weshalb Rind und Bauer beim händischen Vorführen großem Stress und einer erheblichen Verletzungsgefahr ausgesetzt sind. Fazit: Es werden immer weniger Nutzrinder auf diese Art und Weise versteigert. Viele Rindermärkte wurden schon aufgelassen. Auch der Standort St. Donat und die Einstellerversteigerungen schienen gefährdet. Der Rinderzuchtverband kärntnerrind unter Obmann Sebastian Auernig und GF Ernst Lagger reagierte auf diese Entwicklungen und inves tierte über 300.000 Euro um das Versteigerungssystem in St. Donat anzupassen.