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Nur mit Abo: Einböck Aerostar-Fusion 1200 im Test: Der Angreifer

Am Acker zeigte uns der Aerostar-Fusion, dass er auf dem richtigen Weg ist und dass er es mit seinen Mitbewerbern aufnehmen kann. Für einen richtigen Höhenflug bremst ihn noch sein hohes Gewicht.

Unsere Vorserienmaschine des Aerostar-Fusion 1200 hatte noch mit Übergewicht zu kämpfen. Das möchte Einböck in der Serienproduktion verbessern. Quelle: Weninger

Lukas Weninger 7 Min. Lesezeit

Einböck trat bislang mit seinem direkt gefederten Striegel Aerostar-Exact gegen die „präzisere“ Konkurrenz an. Die Neuentwicklung Aerostar-Fusion stellten die Oberösterreicher 2021 vor. In unserem Test lief also noch eine Vorserienmaschine. Für die Serienproduktion will der Hersteller noch einige Details optimieren.

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Der Anbau

Dazu gehört vor allem das hohe Eigengewicht. Unsere Vorserienmaschine wog knapp 2.580 kg. Das überschreitet die zulässige Hinterachslast unseres Testtraktors MF 5450 – von dem nötigen, schweren Frontballast abgesehen. Somit ist ein größerer, schwerer Traktor nötig. Zudem ist der Schwerpunktabstand mit über 120 cm relativ weit hinten. Beides will Einböck für die Serienmaschine noch optimieren. So soll diese dann 2.440 kg wiegen – was immer noch der höchste Wert aller fünf Testkandidaten wäre. Durch kürzere Anbaupunkte soll das Gerät zudem um 12 cm näher an den Traktor rücken. Außerdem will Einböck für die Unterlenker zwei Anbaupunkte vorsehen. Sollte es der Traktor zulassen, kann der Striegel dann nochmals näher angebaut werden. Für die Anbauhöhe gibt es nur eine Möglichkeit. Apropos Unterlenker: Einböck empfiehlt, die Unterlenker-Hubstreben im Langloch zu fahren, damit sich der Striegel freier bewegen kann. Übrigens ist auch für den Oberlenker (neben dem Festloch) ein Langloch vorhanden, was mit den optionalen Heckrädern praktisch ist.

Was dieser Artikel noch bereithält:

  • Die Hydraulik
  • Der Rahmen & die Klappung
  • Die Räder
  • Das Federsystem
  • Die Zinken
  • Die Arbeit am Feld

 

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Kontakt zum Autor

Lukas Weninger

LANDWIRT Redaktion

Ist auf einem Ackerbaubetrieb im Weinviertel aufgewachsen. Seine landwirtschaftliche Ausbildung am Francisco Josephinum in Wieselburg und an der Universität für Bodenkultur in Wien ergänzte er um zahlreiche Praktika in der Landwirtschaft. 2012 begann seine journalistische Laufbahn, die er seit 2017 beim LANDWIRT fortsetzt. Hier ist Lukas Weninger gemeinsam mit Johannes Paar für die Rubrik Landtechnik zuständig.

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