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Jungstiere weiterhin unter Druck

Quelle: Edegger

Im Jungstierbereich stehen die Preise wie bereits in den vergangenen Wochen unter Druck und auch bei Schlachtkühen kommt es inzwischen zu leichten Abschlägen in Deutschland. Wie um diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich, hat die Nachfrage nach Jungstieren zuletzt nachgelassen. Ausschlaggebend dafür ist die ruhige Fleischnachfrage. In Deutschland herrscht ein entsprechender Druck von Seiten der Schlachtindustrie, welche deutliche Abschläge fordert.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren ähnlich zur letzten Woche, bei einer ruhigen Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandel. Dementsprechend gelingt es derzeit nicht, die fehlende Nachfrage mittels Großhandel zu kompensieren. Es wird sich zeigen, ob das bevorstehende Ostergeschäft noch Impulse am Fleischmarkt verschaffen kann. Seitens der Rindermäster ist es nicht sinnvoll, aktuell Tiere vorzeitig zu vermarkten, welche noch nicht die Schlachtreife bzw. das notwendige Schlachtgewicht erreicht haben. Die Preise sind rückläufig und bei Redaktionsschluss konnte noch nicht mit allen Marktteilnehmern eine Preiseinigung erzielt werden.

Auch die Schlachtkalbinnenpreisnotierung ist im Zuge der Reduktion des Jungstierpreises leicht nach unten gegangen.

Das Angebot bei Schlachtkühen steigt etwas an, kann aber derzeit problemlos am Markt untergebracht werden.

Die Kuhpreise notieren auf unverändertem Niveau. Die Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.

 

Preiserwartungen netto für Woche 13/2023 (27.03. – 02.04.2023)

  • Jungstier HK R2/3                                       keine Einigung
  • Kalbin HK R2/3                                            € 3,96
  • Kuh HK R2/3                                                € 3,36
  • Schlachtkälber HK R2/3                            € 6,25

(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)

Hier geht es zum Rindermarkt der Vorwoche

 

Quelle: ARGE-Rind

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