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Rindfleisch à la Afrika

Von Karin Ch. TAFERNER, LANDWIRT Redakteurin

Stacheldraht, Büsche, vertrocknetes Gras. Dazwischen suchen braune, beige und schwarze Kühe Schatten. Es sind Mutterkühe von Graham Rae. Doch 4.000 Mutterkühe sind für ihn nicht genug. In den nächsten fünf Jahren wird er als Geschäftsführer der Zambezi Ranching and Cropping Limited seine Herde auf 6.000 Mutterkühe erweitern. Platz hat er schon. Auf seinen 28.000 ha Weideland in Sambia, einem aufstrebenden Agrarland im Süden Afrikas, weiden die Mutterkühe das ganze Jahr über. Einen Stall braucht er nicht. Dafür bewachen je 16 bis 22 bewaffnete Männer nachts seine Herden. Nicht um sie vor Löwen, Leoparden oder Hyänen zu schützen, sondern vor Rinderdieben. „Sie stehlen Rinder um sie selbst zu essen und einen Teil zu verkaufen“, sagt der weiße Geschäftsführer nüchtern.

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