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Rinder: Warum es auch mit wenig Kraftfutter geht

Von Karin JÜRGENS, Onno POPPINGA, Urs SPERLING

Seit vielen Jahren sind Agrarpolitiker, Ausbildner und Berater in Deutschland, aber auch viele Betriebsleiter davon überzeugt, dass nur eine Milchviehhaltung mit hohen Leistungen auch wirtschaftlich sein kann. Zahlreiche betriebswirtschaftliche Auswertungen scheinen das auch zu belegen. Wenn man sich in der landwirtschaftlichen Praxis aber ein wenig umschaut, stellt man fest, dass es neben der sicherlich vorherrschenden Ausrichtung an hohen Milchleistungen auch viele Betriebe gibt, die ihre Milchviehhaltung durchaus anders – mit eigenständigen Zielen – betreiben. Das gilt schon mal für den Großteil der Bio-Betriebe, weil sie ihre Milchviehfütterung stark an der eigenen Futtergrundlage ausrichten (müssen). Im Ergebnis sind bei ihnen die Wirtschaftlichkeit, die Tiergesundheit und ihre Zukunftschancen – um es mal sehr vorsichtig zu formulieren – zumindest nicht schlechter. Doch auch unter den Milchviehbetrieben mit der sogenannten „konventionellen Wirtschaftsweise“ gibt es große Unterschiede. Bei agrarsoziologischen Studien in den Niederlanden und in Deutschland wird in diesem Zusammenhang von unterschiedlichen „Wirtschaftsstilen“ gesprochen.

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