Schafe und ZiegenSchafWenn Kuh und Schaf sich ergänzen

Wenn Kuh und Schaf sich ergänzen

Von Birgit LANG, LANDWIRT Redakteurin

An der Abzweigung der kleinen Straße zeigen Schilder bergauf: Sie verkünden Schafkäse, Jausenstation und Rodelbahn, und tatsächlich sieht der verschneite Weg einladend aus für eine flotte Rodelpartie. Dabei ist die Hauptsaison für die Jausenstation der Familie Zöttl hier in Maria Neustift die warme Jahreszeit, wenn viele Wanderer auf ihrem Rückweg von der beliebten „Lindaumauer“ in der kleinen Gaststube einkehren. „Inzwischen nehmen aber viele Wanderer ihren Proviant selbst mit“, erzählt Jungbauer Josef Zöttl. Ein Grund dafür, dass der Betrieb in den letzten Jahren den Großteil der eigenen Produkte an den Handel geliefert oder direkt verkauft hat. So ist die Jausenstation inzwischen etwas in den Hintergrund gerückt. Das Haupteinkommen erzielt der Betrieb aus der Käseproduktion. Vater Hermann Zöttl kümmert sich um die 17 Fleckvieh-Kühe. Sie teilen sich den Stall mit etwa 80 Milchschafen – getrennt durch den Futtertisch in der Mitte. Jetzt am Jahresanfang ist der Schafstall voller Leben, denn es ist Lammzeit und die meisten Muttertiere sind bereits in Begleitung mindestens eines, meist zweier Lämmer. Nach einer Säugezeit von etwa zwei Wochen beginnt jedes Jahr im Februar die Zeit des Käsens – und die hat es in sich.

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