RindRindermastNachfrage nach Rindfleisch stockt

Nachfrage nach Rindfleisch stockt

Jungstiere auf Gummimatte
Wöchentlich aktualisierte Preise vom Schlachtrindermarkt
Quelle: Taferner

In Österreich ist die Marktlage bei Jungstieren weiterhin angespannt. Verhaltene Rindfleischabsätze im Lebensmitteleinzelhandel sowie derzeit fehlende Absatzimpulse Richtung Export sorgen bei einem leicht steigenden Angebot für Marktdruck. Trotz spürbar reduzierter Notierungspreise konnte wiederholt keine Preiseinigung mit allen Schlachthöfen erzielt werden.

Schlachtkuhmarkt in Österreich noch ausgeglichen

Bei Schlachtkühen zeigen sich Angebot und Nachfrage ausgeglichen. Die Kuhpreise sind unverändert. Auch hier ist die Absatzdynamik der letzten Monate im Export etwas gebremster.

Bei Schlachtkälbern ist die Preisnotierung gleichbleibend zur Vorwoche.

Bei Schlachtkalbinnen sind die Preise leicht rückläufig.

Nachfrageflaute in Deutschland

Aus Deutschland wird von einer sehr ruhigen Nachfrage berichtet, bei gleichzeitig einem reichlichen Angebot an Jungstieren. Die Jungstierpreise sind in Deutschland erneut deutlich rückläufig.

Ebenso kommt es bei Kalbinnen und Schlachtkühen zu entsprechenden Preisnachlässen.

Preiserwartungen netto für Woche 22/2022

(30.05.2022 – 05.06.2022)

Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen bezogen auf ein Kilo Schlachtgewicht kalt! Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die Veränderungen auf die Vorwoche. Quelle: ARGE Rind

  • Jungstier             ausgesetzt (KW 16: € 4,62)
  • Kalbin                  € 3,92 (- 7 Cent)
  • Kuh                      € 3,76
  • Schlachtkälber   € 5,85

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche